Aufsteigende Nudeln - Regenmesser
Die erste Frage an diesem Tag stammte von einem Einheimischen, "gibts wos " ? Was soll es den geben ? "Gibts wos" ? Drei grübelnde HFGFler schauen sich gegenseitig an... natürlich gibts was, heute wird Höhle vermessen. Nach der Umziehprozedur schlendern wir gemütlich zur Schneise. Dort erwartet uns schon die nächste Überraschung in Form eines Baggers nebst 5Tonner mit Rüttler.
Offenbar dient diese Aktion dazu, den staatl. Forstgehilfen eine bessere Anfahrt auf dem geschotterten und gerütteltem Weg zu ermöglichen....
Der Peilmeister entzieht sich geschickt dem Fragenkatalog des anwesenden Bauherrn nach dem Sinn von Dreibein, Messlatte und 500kg Vermessungsmaterial... jedoch ist der Gehilfe Nr. 2 den Fragen hilflos ausgeliefert und beantwortet diese wohlwollend und leicht ausschweifend, weswegen die eigentliche Vermessungsaktion mit leichter Verspätung startet. Ziel dieser Aktion ist die lückenlose Dokumentation des Istzustandes des Zulaufgrabens und des künstlich eingebrachten Müllwalles, der die grosse Doline, in der der Eingang zu den Aufsteigenden Nudeln liegt, in zwei Hälften teilt.
Nach 4 Stunden messen verkündet der Peilmeister "heid demmer die Höln nimmer vermessen" was auf allgemeine Zustimmung stösst. Nun macht sich das Dreierteam, bewaffnet mit digitalem Bildaufzeichnungs- und Blitzgerät auf, die Höhle zumindest digital zu dokumentieren.... nach Durchsicht der Bilder am heimischen BC steht fest, warum so vieles auf dem alten Plan von 1969 mit dem jetzigen Zustand nicht mehr übereinstimmt... Nachfolgend ein paar Bilder dieser Aktion ...
